Verarbeitungshinweise
 
      Trennen:
 
Kreissäge
   mit gering geschränktem Sägeblatt
 
Einhand-Winkelschleifer
   mit Diamant-Trennscheibe
 
Auf stabile Sägeauflage achten
   (Flattern, Verkanten)
 
      Bohren (Nicht nageln!):
 
Stumpf angeschliffener Metallbohrer
   (saubere Bohrlochkontur)
 
Holzbohrer (mit vorteilhafter Ansetzspitze)
 
Bohrlochdurchmesser:
   ≥ 2 mal Schraubendurchmesser
   (Wärmedehnung von Wellplatten beachten)
 
Auf glatte Bohrlochränder achten (Rissbildung)
 
 
Unterkonstruktion und Verlegung
 
 
 
    Unterkonstruktion und Auflager:
 
Holz (Latten-/Pfettenmaße
   mindestens 40 mm x 60 mm)
 
Aluminium (Statik gerechte Dimensionierung;
   Normalien verwenden)
 
Auflager müssen weiß gestrichen sein
   (bei transparenten Wellplatten)
   Alternative: Kaschierung mit selbst-
   klebender Aluminium-Folie
 
Hinterlüftung ist Vorgabe: keine Beschattung
  ober- oder unterhalb der Bedachung
 
Die Auflageflächen müssen glatt und
   frei von schädlichen Einflüssen sein
 
Pfetten-/ Riegelabstände (Produkt abhängig),
   siehe Tabellen 1 und 2: z.B. Salux® W
 
 
Tabelle 1: Pfettenabstände in Abhängigkeit der Flächenlast - Dach
                      (alle Angaben in mm)
 
 
Tabelle 2: Riegelabstände in Abhängigkeit der Windlast - Wand
                      (alle Angaben in mm)

* In Gegenden, wo mit erhöhtem Wind- und/oder Schneeaufkommen zu rechnen ist,  
   sind die o.g. Abstände zu verringern und die Elemente mit mindestens 2 Wellen zu    
   überlappen.
 
 
Verbauungshinweise:
 
      Die Verlegung darf nicht unter 6°C erfolgen
   (vorteilhaft: größer 10°C)
 
Bei Anschlussmaßen
   (z.B. Wand, Sichtblenden etc.)
   ist auf die Temperatur-Längenänderung von
   Wellplatten zu achten
   (Längenänderung: 0,8 mm/m je 10°C)
 
Montagebedingte Transporte einzelner
   Wellplatten bei Windgeschwindigkeiten
   nicht über 3 m/s (ca. 11 km/h) durchführen
 
Die Mindestdachneigung muss mindestens
   8° betragen;
   Plattenüberstand: 40 bis 200 mm
 
Min./max. Längsüberlappung: 150/200 mm
   (Schraubenachse/Außenkante)
 
Seitenüberlappung: mindestens 1 Welle*;
   der jeweilige Wellplattenstoß ist zu
   verschrauben
 
Die Wellplattenverlegung und die seitlichen
   Überlappungen erfolgen entgegengesetzt
   zur Hauptwetterrichtung (Bild 1)
 
Beachtung der örtlichen Baubestimmungen;
   im Zweifelsfall Fachberater hinzuziehen
 
Bei Bogenverlegung (Profile z. B. 70/18
   und 76/18) muss der Biegeradius mehr
   als 3 m betragen
 
Salux® Empfehlungen entbinden den
   Anwender nicht von der Pflicht, unsere
   Produkte auf Eignung am Einsatzort zu
   überprüfen
 
 
Verschraubung:
 
      Salux® Wellplatten für Bedachungen müssen
   mit geeigneten Abstandshaltern und den
   dazugehörigen Schrauben in den Hochsicken
   fixiert werden (beides im Salux® Zubehörpaket
   enthalten)
 
Salux® Wellplatten für die Verkleidung von
   Wänden können mit geeigneten Schrauben
   in den Tiefsicken fixiert werden.
 
 
Bild 1: Fixierung und Verbauungssystem für Salux® Platten

Verbauungshinweis Drehquick
 
 
Begehbarkeit:
 
      Salux® Wellplatten sind nicht durchsturzsicher.
   Beim verbauungsbedingten Begehen müssen
   gewichtsverteilende Bohlen oder Leitern
   verwendet werden, die über mindestens
   2 Pfettenfelder beidseitig aufliegen und zum
   Schutz der Wellplatten gepolstert sind
   (siehe Arbeitsstätten-Richtlinien
   8/5, VBG 37, ZH 1/489)
 
 
Firsthauben:
 
      Salux® Universal-Firsthauben sind auch
   als Mauer-/Wandanschlüsse und
   Ortgangverkleidungen einzusetzen.
   Die Firsthaube kann unterschiedlichen
   Dachneigungen angepasst werden.
 
Im Firstbereich ist die Unterlattung
   dementsprechend anzupassen.
   Die Firsthaube muss auf jeder 2. Welle
   fixiert werden (Hochsickenverschraubung:
   ca. 6 bis 8 Fixierungspunkte)
 
 
Reinigung:
 
      Je nach Verschmutzungsgrad, mit klarem
   Wasser oder milder Seifenlauge drucklos
   reinigen, keine scheuernden, ätzende oder
   lösungsmittelhaltigen Zusätze verwenden